Dieses Projekt stellt ein nordisch inspiriertes Gesamtdesign für das gesamte Haus vor. Begleiten Sie uns nun bei einem Blick auf dieses Beispiel!
Im Wohnzimmer befindet sich eine ganze Fensterbank; im typischen Wohnungsbau ist ihre Gestaltungsfreiheit meist begrenzt, doch in diesem Raum erfüllt sie eine äußerst wichtige Funktion.

Sanfte Haptik, natürliches Licht, bodennaher Wärmeeffekt und ein fein abgestimmter Wohnkomfort lassen unmittelbar an die alltäglichen Dinge des Lebens denken – vom täglichen Einkauf über das Kochen bis hin zu Freude und Sorgen. Die Kombination aus Offenheit und Rückzug im Raum eröffnet vielfältige gestalterische Möglichkeiten und schafft in der kleinen Fläche große Inhalte – ganz wie im Bild des Senfkorns im Universum oder der Sonne im Krug.

Im Schlafzimmer, das nur über relativ begrenzte Flächen verfügt, wollte der Designer möglichst viel Platz für die kindliche Bewegung freihalten. Daher wurde das Bett im oberen Teil des Raums platziert, während der untere Bereich als Lese-, Spiel- und Freizeitbereich für das Kind dient. Obwohl die Ecke klein ist, bietet sie ihm genügend Raum, um all das zu tun, was ihm gefällt und was er gerne macht.


In der Küche wurde der vorhandene Küchenraum sinnvoll genutzt: Ein Sideboard verbindet sich mit dem Esstisch, wodurch zusätzliche Arbeitsfläche geschaffen wird, während gleichzeitig die Küche durch offene Schrankelemente auf der gegenüberliegenden Seite offen gestaltet bleibt.

Die ursprüngliche Eingangstür befand sich direkt im Wohnzimmer; beim Betreten war der gesamte Innenraum sofort vollständig einsehbar, ohne dass ein psychologischer Puffer entstand. Daher haben wir am Eingang einen Schuhschrank integriert, der den Übergang zum Eingangsbereich klar definiert und so einen natürlicheren Ablauf von Ankunft bis zur eigentlichen Nutzung ermöglicht.

Die Wände wurden mit weißen Kleinziegeln versehen, um die räumliche Linienführung zu betonen; zudem wurden mobile Schaltsteckdosen anstelle herkömmlicher Steckdosen eingesetzt, wodurch die Wände noch sauberer und aufgeräumter wirken.

Die künstlerische Zementbeschichtung im Badezimmer greift die Wand hinter dem Kopfende des Bettes auf und verleiht dem Raum eine angenehme Weite; dadurch entsteht nicht der Eindruck, dass die Größe des Hauptschlafzimmers durch den zusätzlichen Badbereich eingeschränkt wird.

Damit ist unser Beitrag zu diesem nordischen Gesamtdesign‑Projekt abgeschlossen. Wenn Ihnen das gefallen hat, hinterlassen Sie gerne im Kommentarbereich Ihre Meinung und tauschen Sie sich mit uns aus!

