Individuelle Einbauschränke und Aufbewahrungskonzepte für das gesamte Zuhause – damit jeder Quadratmeter optimal genutzt wird.
Kernprinzipien der Aufbewahrungsgestaltung: Vertikale Nutzung + Zonierung der Aufbewahrung
Bei der maßgeschneiderten Einbauschränkung im gesamten Haus steht nicht die Frage im Mittelpunkt, „wie viele Schränke man baut“, sondern vielmehr die Frage, ob jeder einzelne Schrank an der richtigen Stelle steht und die jeweils passende Funktion erfüllt. Praxiserfahrungen aus der Branche zeigen, dass eine effektive Aufbewahrungskonzeption zwei grundlegende Prinzipien beachten sollte: Erstens die vertikale Raumausnutzung – hierbei sind hochschließende Schranklösungen vorzuziehen, um den vertikalen Wandraum optimal zu nutzen; zweitens die zonale Aufteilung der Aufbewahrung – die Aufbewahrungsflächen werden entsprechend den jeweiligen Nutzungsszenarien gegliedert, sodass jedem Gegenstand ein fest zugeordneter Platz zugewiesen wird.
Die Designer von BOSNIE nehmen sich in konkreten Projekten zunächst ausreichend Zeit, um sämtliche Gegenstandskategorien und deren Mengen im Haushalt des Auftraggebers zu erfassen; anschließend planen sie die Schrankanordnung unter Berücksichtigung der Wohnungsgrundrisse und der Bewegungsabläufe, um den unangenehmen Effekt zu vermeiden, dass zwar zahlreiche Schränke eingebaut werden, die Dinge jedoch weiterhin nirgendwo untergebracht sind.
Eingangsbereich: Ultradünne Einbauschränke lösen das Problem von beengten Räumen
Die Eingangshalle in kleinen Wohnungen ist oft eng; herkömmliche, bodenhohe Schuhschränke mit einer Tiefe von 35 bis 40 cm beanspruchen leicht den Flur. Eine Lösung besteht darin, maßgefertigte, ultradünne, bodenhohe Einbauschränke mit einer Tiefe von 25 bis 30 cm zu wählen, die im Inneren über Klappregale oder seitlich ausziehbare Schuhablagen verfügen – bei gleichem Fassungsvermögen nehmen sie deutlich weniger Platz ein. Am unteren Rand des Schrankkörpers ist ein 15 cm hoher, freistehender Bereich vorgesehen, der zur Ablage von häufig getragenen Schuhen sowie eines Saugroboters dient. Als Türmaterial lassen sich Spiegelflächen wählen, die nicht nur das Ankleiden erleichtern, sondern den Eingangsbereich optisch vergrößern.

Küche: Effiziente Nutzung des Eckbereichs
Die Eckbereiche einer L‑förmigen Küche sind die Hauptproblemzonen beim Stauraum. Durch das herkömmliche Design mit festen Trennwänden lassen sich die tief liegenden Gegenstände nur schwer erreichen und entnehmen. Empfehlenswert ist der Einsatz von Schubladen‑Drehtellern oder drehbaren Regalböden als Alternative zu den festen Trennwänden, um den Eckraum vollständig nutzbar zu machen. An der Seite der Kochinsel lässt sich ein verdeckter Schiebe‑Gewürzregal‑Aufsatz individuell anfertigen; mit einer Tiefe von nur 10–15 cm bleibt selbst häufig genutztes Gewürz stets griffbereit. BOSNIE verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Integration funktionaler Beschläge und kann je nach Küchenkonfiguration maßgeschneiderte Aufbewahrungslösungen bieten.

Schlafzimmer: Präzise Zonierung des maßgefertigten Kleiderschranks
Die Aufbewahrungseffizienz eines maßgefertigten Kleiderschranks hängt von der sinnvollen inneren Raumteilung ab. Am Beispiel eines Schranks mit einer Breite von 2 Metern und einer Höhe von 2,4 Metern sieht eine optimale Zonierung wie folgt aus:
Oberer Bereich (40 cm hoch): Hier werden saisonale Bettwaren und Koffer aufbewahrt; da diese nur selten benötigt werden, empfiehlt sich die Verwendung von Aufbewahrungsboxen.
Kleideraufhängbereich (120 cm hoch): Unterteilt in einen Bereich für lange Kleidung (ab 130 cm, zum Aufhängen von Mänteln und Kleidern) und einen Bereich für kurze Kleidung (ca. 90 cm, zum Aufhängen von Hemden und Jacken); unterhalb des Kurzkleidungsbereichs kann ein Schubladenschrank angebracht werden.
Hosenstangenbereich (70 cm hoch): Mit ausziehbarer Hosenstange können 20–30 Hosen aufgehängt werden, was im Vergleich zum Stapeln mehr als 50 % Platz spart.
Schubladenbereich (20 cm hoch × 3 Ebenen): Zur Aufbewahrung von Unterwäsche, Socken und anderen kleinen Kleidungsstücken; empfohlen wird die Verwendung von Trennelementen.
Bei den maßgeschneiderten Schranklösungen von BOSNIE wird im Verhältnis zwischen Kleideraufhängbereich und Faltbereich in der Regel ein Verhältnis von 7:3 empfohlen, da das Aufhängen von Kleidung in der praktischen Nutzung deutlich bequemer ist und die Kleidungsstücke dabei weniger Falten bekommen.

Balkon: Integriertes Design eines multifunktionalen Aufbewahrungsschranks
Der Balkonraum wird häufig von der Waschmaschine, Putzutensilien und diversen Kleinigkeiten eingenommen. Nutzen Sie eine der Balkonwände, um maßgefertigte, wandhohe Aufbewahrungsschränke zu installieren: Unten lassen Sie Platz für die Waschmaschine und den Wäschetrockner, in der Mitte integrieren Sie ein Waschbecken sowie Hängeschränke, und oben verstauen Sie weniger häufig benötigte Reinigungsmittel. Wählen Sie Schranktüren aus wasserabweisenden Materialien wie PET oder Acryl – sie halten der Sonneneinstrahlung und den Schwankungen der Luftfeuchtigkeit auf dem Balkon stand. BOSNIE bietet verschiedene Produktlinien, darunter Nanokristall, Acryl und PET, und liefert wetterbeständige Lösungen, die speziell auf die besonderen Bedingungen eines Balkons abgestimmt sind.

Die drei grundlegenden Prinzipien des Aufbewahrungsdesigns
Prinzip der Nähe: Die Aufbewahrungsorte sollten möglichst nahe am jeweiligen Nutzungsbereich liegen. Im Eingangsbereich werden Schuhe und Regenschirme untergebracht, in der Küche Töpfe und Gewürze, im Schlafzimmer Kleidung und Bettwäsche – je kürzer die Wege, desto leichter fällt das Zurückstellen.
Acht offene und zwei geschlossene Fächer: Der Anteil der offenen Fächer wird auf höchstens 20 % begrenzt, während 80 % des Schrankkörpers in geschlossener Ausführung gestaltet sind. Die offenen Fächer dienen zur Präsentation von Dekorationsgegenständen und häufig genutzten Utensilien, die geschlossenen Schränke dagegen zur Aufbewahrung weniger häufig genutzter sowie optisch eher unübersichtlicher Gegenstände.
Flexibler Spielraum: Der Stauraum sollte nicht zu 100 % ausgenutzt werden; lassen Sie 20 % bis 30 % als flexiblen Puffer frei, um künftigen Veränderungen bei der Haushaltsgröße und im Warenbestand gerecht zu werden.


