Wie gestaltet man die Innenaufteilung eines maßgeschneiderten Kleiderschranks, damit er optimal nutzbar ist? Die Zonierung entscheidet über die Effizienz der Aufbewahrung.
Die Stauraumeffizienz eines maßgeschneiderten Kleiderschranks hängt davon ab, ob die Innenaufteilung den tatsächlichen Kleidungsbestand und die Entnahme- sowie Einlegegewohnheiten der Familie entspricht. Die richtige Reihenfolge bei der Planung eines Kleiderschranks lautet: Zunächst den Kleidungsbestand inventarisieren, dann die einzelnen Bereiche festlegen und erst danach das Design ausarbeiten. Dieser Artikel stellt eine praxisorientierte Gliederungslogik sowie Maßangaben bereit, die direkt als Leitfaden verwendet werden können.

1. Zuerst die Bestandsaufnahme, dann die Planung: Der Kleiderschrank ist das Spiegelbild unserer Garderobe.
Vor dem Vertragsabschluss sollten Sie zehn Minuten damit verbringen, drei Arten von Daten zu erfassen: die Anzahl der lang aufzuhängenden Kleidungsstücke (Mäntel, Kleider), die Anzahl der kurz aufzuhängenden Kleidungsstücke (Hemden, Jacken) sowie den Anteil der faltbaren Wäsche (Pullover, Jeans, Unterwäsche). In Haushalten, in denen das Aufhängen der übliche Aufbewahrungsstil ist, sollte der Hangbereich im Vordergrund stehen; in Haushalten, in denen Faltkleidung überwiegt, sind mehr Regalböden und Schubladen erforderlich. Die Raumaufteilung sollte sich an Ihrem tatsächlichen Lebensstil orientieren und nicht an Musterausstellungen.
II. Maßtabelle für die Gold‑Zonierung (kann direkt mit dem Plan abgeglichen und überprüft werden)
Funktionsbereich
Referenzgröße
Gestaltungsschwerpunkte
Kurzkleider-Aufhängbereich
Höhe 900–1000 mm
Hemd, Jacke – zwischen Kleiderstange und Bodenplatte ist ein Abstand für die Aufhängung vorgesehen.
Bereich für das Aufhängen langer Kleidung
Höhe 1300–1500 mm
Mäntel und Kleider: Vermeiden Sie, dass sich die Saumkanten übereinanderlegen.
Gestapelte Regalböden
Ebenenabstand 300–400 mm
Die Tiefe sollte nicht zu groß sein; bei einer Tiefe von über 450 mm ist die Entnahme aus der hinteren Reihe schwierig.
Schubladenbereich
Höhe 150–250 mm
Unterwäsche, Socken und Accessoires sind in einer Höhe von 600–1200 mm am besten griffbereit.
Bettwäschebereich
Deckenhöhe über 400 mm
In das Oberschrankfach, für saisonale Großstücke.
Hosenhalter/Auszugskorb
Höhe 600–800 mm
Die Anzughose bleibt faltenfrei, das Ein- und Auspacken ist auf einen Blick ersichtlich.
In der Tiefe empfiehlt sich eine Breite von 550–600 mm für flach liegende Kleidungsstücke; im oberen Fach eines bodentiefen Schranks sollten mindestens 400 mm freigelassen werden, um Koffer sowie saisonale Bettwaren unterzubringen.
III. Drei häufige Fehler bei der Schaltungsplanung
Irrtum Nr. 1: Je mehr Einlegeböden, desto praktischer. Tatsächlich ist das Bödenkonzept die am leichtesten unübersichtliche Aufbewahrungsform; ab drei übereinander liegenden Ebenen sind die unteren Bereiche stets aus dem Blickfeld verloren. Die richtige Vorgehensweise besteht darin, die Anzahl der Böden zu begrenzen und stattdessen Hängeflächen sowie Schubladen vorzuziehen. Irrtum Nr. 2: Schubladen sollten wo immer möglich eingespart werden. Zwar sind Schubladen relativ kostenintensiv, doch sie sorgen für Ordnung bei Kleinteilen wie Unterwäsche, Ausweisen und Accessoires; im Hauptschlafzimmer sollte der Kleiderschrank mindestens drei bis vier Schubladen aufweisen. Irrtum Nr. 3: Unterschiede zwischen den Nutzern werden ignoriert. Bei einem gemeinsamen Schrank für ein Ehepaar sollten die beiden Seitenbereiche entsprechend den jeweiligen Kleidungsgewohnheiten eingeteilt werden und nicht einfach hälftig getrennt.
4. Beschläge, die Schränke aufwerten
Wenn das Budget es zulässt, lassen sich die drei folgenden Ausstattungen deutlich verbessern: gedämpfte Scharniere (für ein angenehmes Öffnungs- und Schließgefühl sowie geräuschlosen Betrieb), eine ausziehbare Kleiderstange (für den einfachen Zugriff auf höhere Bereiche per Knopfdruck) sowie integrierte Beleuchtung (sensorbetriebene LED-Streifen im Schrankinneren, sodass man beim Suchen nicht mehr im Dunkeln tappen muss). Die Beschläge entscheiden über das tägliche Öffnungs- und Schließerlebnis über die nächsten zehn Jahre – daher sollten sie bei der Budgetplanung prioritär berücksichtigt werden.
Über BOSNIE
Das Kleiderschrankdesign im Hauptschlafzimmer von BOSNIE folgt der Methodik „Zunächst die Aufbewahrungslogik festlegen, dann die Schrankform bestimmen“: Von den Raumteilungsverhältnissen über die Abmessungen der Schränke bis hin zu den Beschlagdetails wird jeder Aspekt sorgfältig abgewogen, sodass der Raum sowohl Ordnung als auch eine entspannte Atmosphäre ausstrahlt. In über 500 Filialen landesweit bieten wir kostenlosen Maßnahmen vor Ort sowie individuelle Planungskonzepte an und setzen diese dank unseres eigenen Industrieparks präzise gemäß den vorgegebenen Entwürfen um.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
F: Wie gestaltet man die Innenausstattung eines maßgefertigten Kleiderschranks am sinnvollsten? A: Zunächst ermitteln Sie das Verhältnis von langen und kurzen Kleiderbügeln sowie von faltbaren Kleidungsstücken unter den Familienmitgliedern. Anschließend ordnen Sie die einzelnen Bereiche nach dem Prinzip „Kleideraufhängung im Vordergrund, Schubladen als Sicherheit, Regalböden zur Begrenzung“ zu und überprüfen das Konzept anhand standardisierter Maße.
F: Welche Schranktiefe ist empfehlenswert? A: Für flach liegende Kleidung reichen 550–600 mm aus; eine zu große Tiefe führt zu Platzverschwendung und erschwert das Entnehmen. Bei bodentiefen Schränken kann der oberste Fachbereich mit einer Höhe von über 400 mm zur Aufbewahrung von Bettwäsche und Reisegepäck genutzt werden.
F: Wie viele Schubladen sind für einen Kleiderschrank angemessen? A: Für den Kleiderschrank im Hauptschlafzimmer empfiehlt sich eine Anzahl von 3–4 Schubladen mit einer Höhe von 150–250 mm; sie sollten in der ergonomisch optimalen Entnahmehöhe von 600–1200 mm angebracht werden. Haushalte, in denen hauptsächlich Kleidung aufgehängt wird, können die Anzahl entsprechend reduzieren.

