Dieser Fall präsentiert ein Gesamtkonzept im Cremestil – begleiten Sie BOSNIE‑Redakteurin nun bei der Besichtigung dieses Projekts!
Die Wand im Wohnzimmer wird an der Goldenen Schnittstelle durch Stein als Bild gestaltet, während auf der gegenüberliegenden Seite lackierte Paneeloberflächen mit unterschiedlichen Strukturtechniken eingesetzt werden – beide Seiten bilden ein gegenseitiges Gegenüber, entfalten jeweils ihren eigenen Charme und verleihen dem Raum eine raffinierte Tiefe.

Neutrale Farbtöne werden harmonisch abgestimmt, und durch die Verwendung von Materialien mit feiner, sanftem Haptik wird eine schlichte, elegante Atmosphäre geschaffen.
Grün ist nicht nur ein äußerer Ausdruck visueller Kommunikation, sondern auch eine Haltung – ja sogar eine Lebensweise.
Durch den flexiblen Einsatz von Grün beweist der Designer eine ungezwungene, unbeschränkte Herangehensweise; das behutsame Spiel mit Rhythmus sowie das ausgewogene Zusammenspiel von Dichte und Leere verleihen dem Innenraum eine faszinierende, nachdenklich machende Ästhetik.

Als zentrales Herzstück des Hauses dient das Esszimmer, das vollständig von Grün in unterschiedlichen Nuancen umgeben ist. Die Maserung der Marmortischplatte verleiht dem Raum eine schlichte, edle Anmut und unterstreicht zugleich seine rationale, gleichzeitig entspannte Grundstimmung.
Um Unordnung und Fragmentierung zu vermeiden, erstreckt sich die Holzjalousie vom Esszimmer bis ins Wohnzimmer; kombiniert mit einer sorgfältig integrierten Schranktür betont dies einen puristischen, ganzheitlichen Gestaltungsansatz.

Im Küchenbereich bildet eine zweiflügelige Schiebetür eine raumteilende Trennwand; das Grün setzt sich weiter in den Kücheninneren fort und kommt vor dem Hintergrund großflächiger Glasflächen besonders gut zur Geltung – Offenheit, Ganzheitlichkeit und Interaktion finden hier ihre perfekte Balance.

Das halb schwebende Bett im Hauptschlafzimmer zeichnet sich durch eine äußerst anspruchsvolle Handwerkskunst aus: Es bricht mit gängigen Konventionen und schafft durch die optimale Balance zwischen Tragfähigkeit und leichter Leichtigkeit grenzenlose Fantasie sowie eine ganz eigene, besondere Atmosphäre.

Die Wand hinter dem Bett präsentiert sich mit schlichten, geordneten Linien und gezielt gesetzten Freiräumen – ein starkes rhythmisches Muster, das Ruhe und Gelassenheit vermittelt.

Auch das Badezimmer weicht von konventionellen Lösungen ab: Das Zusammentreffen von geraden Formen und sanften Rundungen, der Wechsel zwischen klaren Linien und strukturierten Oberflächen – und natürlich der unausweichliche Einfluss von „Grün“ – verleihen dem Raum eine außergewöhnlich starke Wirkung und eine hohe Wiedererkennbarkeit, die die Sinne auf vielfältige Weise anregen.

Die Einführung des modernen künstlerischen Dekonstruktivismus im Kinderzimmer zerlegt und reorganisiert Farben und Formen.
Die Grenze zwischen kindlicher Verspieltheit und gediegener Stabilität wird aufgehoben, was sowohl mehr Flexibilität schafft als auch eine beruhigende, einladende Atmosphäre entstehen lässt.

Die Bereicherung des geistigen Raums im Arbeitszimmer ist ebenfalls ein zentrales Anliegen des Designs: Im Raum sind ordentlich angeordnete Halbschrank‑Elemente schwebend angebracht, während ein unregelmäßig geformter Schreibtisch harmonisch mit dem Teppich kombiniert wird.
Die Akzentuierung durch individuelle Sammlungsstücke vermittelt Weite des Denkens und einen Hauch von Eleganz – hier lassen sich sowohl Arbeiten als auch Sammeln gleichermaßen voll ausleben.

Damit endet unsere Vorstellung eines kompletten Wohnungsdesigns im modernen, schlichten Stil. Wenn Ihnen das gefallen hat, hinterlassen Sie gerne im Kommentarbereich eine Nachricht an BOSNIE‑Redakteurin!



