Dieses Projekt stellt ein ganzheitliches Wohnungsdesign im Stil des neuen Chinesischen vor. Die Raumgestaltung im neuen chinesischen Stil legt großen Wert auf die behutsame Beherrschung von Raum, Form und Farbe und strebt nach der Schönheit des bewussten Freiraums, der durch Reduktion entsteht. Ein leerer Raum wirkt wie ein weißer Fleck; aus dem „Nichts“ entsteht das „Viel“, und durch gezielte Schlichtheit sowie weite, offene Flächen wird eine visuelle Wirkung des „Leeren“ hervorgerufen. Begleiten Sie nun gemeinsam mit dem BOSNIE-Redakteur dieses Projekt!
Beim Betreten der Wohnung trifft man zunächst auf den Eingangsbereich. Das neuartige Raumkonzept greift klassische Anmutungen auf, während das Aquarien‑Ökosystem einen Hauch von Geheimnis vermittelt – wie eine „Pipa halb verdeckt“ – und die Neugierde, mehr zu erfahren, vollends weckt. Links vom Eingangsbereich befindet sich ein multifunktionaler Raum, in dem Gäste gleich nach dem Betreten Tee genießen und sich unterhalten können.

Hinter dem Sofa im Wohnzimmer verbirgt sich eine schlichte, chinesische Wasserblumen‑Tapete, die dem Zuhause den charakteristischen Akzent des neuen chinesischen Stils verleiht. Bei der Beleuchtung wurde auf eine zentrale Hauptlampe verzichtet und stattdessen ein durchgängiges Konzept ohne zentrales Licht umgesetzt.

Obwohl der Essbereich eher klein ist, zeichnet sich die Wegeführung durch eine äußerst sinnvolle Planung aus. Der Essbereich liegt hinter der Küche, was den gemeinsamen Mahlzeitenablauf für die ganze Familie besonders praktisch gestaltet.



Im Schlafzimmer setzt der Designer auf eine zurückhaltende, zeitlose Ästhetik: sanfte, warme Oberflächenstrukturen und ein reichhaltiger Lichteinfall verleihen dem Raum eine lebendige, zugleich unvergängliche Atmosphäre, die überall von Schönheit strahlt. Die Fenster sind als Erker angelegt; bei den Vorhängen wurden doppelte Schichten – Verdunkelungs‑ und Tüllvorhänge – eingesetzt, um den unterschiedlichen Anforderungen des Alltags gerecht zu werden.

Das Badezimmer verfügt über eine klare Trennung von Nass‑ und Trockenbereich; im nassen Bereich wurde eine Glaswand installiert. Neben der Toilette wurde eine Nische eingebaut, in der alltägliche Badutensilien aufbewahrt werden können. Aufgrund der großzügigen Raumgröße wurde der Spiegelschrank in 50 cm Höhe vom Boden abgehängt, wodurch mögliche Reinigungsecken minimiert werden.

Damit sind wir am Ende des Präsentationsbeispiels zur ganzheitlichen Einrichtung im neuen chinesischen Stil angelangt. Wenn Ihnen dieser Stil gefällt, hinterlassen Sie gerne im Kommentarbereich eine Nachricht – wir freuen uns auf Ihren Austausch!



