Dieser Beitrag stellt ein ganzheitliches Wohnkonzept im japanischen Stil vor. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf dieses Projekt werfen!
Im Eingangsbereich stößt man nach dem Betreten auf eine eigens angefertigte Reihe von Dekorationsvitrinen; das niedrige Design erhöht nicht nur die Stauraumkapazität, sondern dient gleichzeitig als visueller Puffer beim Betreten des Hauses. Im Vergleich zu hohen Schränken erzeugt es weniger optischen Druck und lässt zudem ausreichend Platz für das Fenster zwischen Eingangsbereich und Wohnzimmer.

Zusätzlich zur dekorativen Vitrine, die den Blick weicher abfedert, wurde ein hoher Schrank eingebaut, um den Stauraum zu vergrößern; ein Kleiderhakenbereich sowie eine Sitzbank zum Schuheausziehen sorgen für vielfältige Aufbewahrungsmöglichkeiten im Eingangsbereich.
Die sechseckigen Muster der Bodenfliesen in Kombination mit der Beleuchtung verleihen dem Eingangsbereich einen noch ausgeprägteren gestalterischen Charakter.

Auch an der Decke von Wohn- und Essbereich wurde auf eine räumliche Trennung verzichtet; die lichtlosen Decken sind jeweils im Essbereich und im Wohnbereich mit Klimaanlagenöffnungen versehen, wodurch die Temperatur beider Bereiche gleichmäßiger verteilt wird.
Die Wand hinter dem Sofa ist durch kleine Fenster aus Milchglas mit dem Eingangsbereich verbunden; dank der halbtransparenten Eigenschaft des Milchglases kann der Ausblick aus dem Eingangsbereich als Hintergrund für das Sofa im Wohnbereich genutzt werden.

Der Essbereich befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangsbereichs; durch den stilvoll gestalteten Eingangsbereich hindurch entsteht ein visueller Zusammenhang bis hin zum weiter entfernten Arbeitszimmer, wodurch sich der Raumgefühl angenehm erweitert.
Die Abgrenzung zwischen Essbereich und Eingangsbereich erfolgt auch über unterschiedliche Bodenbeläge.
Über den sanften Übergang von glänzenden Bodenfliesen zum Holzboden wirkt der Essbereich besonders warm und gemütlich.

Der Essbereich ist mit einer westlichen Küchenzeile ausgestattet, sodass eine getrennte Gestaltung von chinesischer und westlicher Küche realisiert wird. Dies bietet den Vorteil, dass leichte Snacks und einfache Mahlzeiten direkt vor Ort zubereitet werden können; außerdem lässt sich im westlichen Küchenbereich vor dem Essen die Hände waschen, ohne weit laufen zu müssen.
Die Decke des Essbereichs wurde ohne zentrales Hauptlicht konzipiert; stattdessen wurden Rundstrahler gleichmäßig in der Decke verteilt, wodurch das Licht im Raum gleichmäßiger und sanfter wirkt – ideal für das Essen.
Bei der Gestaltung von Wohn‑ und Essbereich fehlt zwar die durchgängige Großraumwirkung eines offenen Saals, doch konnten wir sowohl optisch als auch hinsichtlich der Materialien eine einheitliche Linie erreichen; das Fischgrätenparkett vermittelt einen starken räumlichen Durchlauf.

Vom Eingangsbereich gelangt man direkt in die Küche; durch die extrem schmal gerahmten Glastüren wird die visuelle Verbindung zwischen Küche und Flur deutlich verstärkt, was den Raum besonders großzügig erscheinen lässt.
Die Küchenschränke wurden ergonomisch auf die jeweiligen Körpermaße abgestimmt; zwischen Spülen‑ und Kochfeldbereich besteht ein Höhenunterschied, sodass alle Arbeiten in einer äußerst komfortablen Arbeitshöhe ausgeführt werden können.

Im Schlafzimmer erzeugt das Kopfteil des Bettes durch die spezielle Anordnung der Dekorplatten sowie deren versetzte Anordnung vorne und hinten einen hochwertigen, reinen Farbeffekt.
Die wandgebundenen Wandformungen und die im Deckenbereich verborgenen Lichtbänder ergänzen sich gegenseitig und verleihen dem Raum zusätzliche Atmosphäre.

Im Badezimmer wurde eine Badewanne integriert, um das Nutzererlebnis für die Hausbesitzer zu verbessern.

Das war unser Einblick in dieses ganzheitliche Wohnkonzept im japanischen Stil. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, freuen wir uns über Ihre Nachricht und Ihren Austausch im Kommentarbereich!



