Dieser Fall präsentiert ein nordisch inspiriertes Gesamtdesign für das gesamte Haus. Begleiten Sie BOSNIE‑Redakteurin nun bei der Besichtigung dieses Projekts!
Das Ziel der Wohnzimmereinrichtung besteht darin, nicht in den Vordergrund zu rücken; der Designer verbindet geschickt die thematische Farbe Graugrün, sodass der visuelle Akzent der bewusst erhöhten Schranktür im cremefarbenen Hintergrund zurücktritt. Das Marineblau dagegen bleibt als stilles Nebenakzent unauffällig im Hintergrund.

Das Sofa ist der Mittelpunkt, um den sich die ganze Familie versammelt und gemeinsam fröhlich zusammenkommt. Dabei gilt es, nicht nur Farbe und Größe allein zu berücksichtigen, sondern auch Sitzkomfort, Stoffqualität und Rückenhöhe sorgfältig abzuwägen.

Ein eigens für die Aufbewahrung und Präsentation von Musikinstrumenten konzipierter Schrank setzt mit einem präzise dimensionierten Flügel einen markanten Blickfang – während eine versteckte Guqin im Inneren und außen gemeinsam eine leise Melodie des Alltags erklingen lässt.

Die rotviolette Fernsehwand, durchzogen von einem Hauch von Purpur, verfügt über ein rahmenartiges Oberkanten-Design, das die Lichtintensität erhöht und zugleich den ursprünglichen Raumgefühl der Raumhöhe bewahren soll. Bei Sonneneinstrahlung wirkt die Wand wie ein wandfüllendes Licht‑und‑Schatten‑Mosaik, das sich je nach Einstellung der Jalousien stets neu gestaltet. Morgens erscheinen Licht und Schatten pünktlich und lindern die winterliche Trägheit, die uns vom Aufstehen und Arbeiten abhält.

Im Schlafzimmer, solange das kleine Leben noch nicht da ist, wünschen wir uns, dass dieser Raum dynamisch variabel bleibt und allen gerecht wird: als ruhiger Arbeitsbereich für uns, als gemütlicher Ort für Mutter und Vater beim Nachmittagstee, als traumhafter Schlummerort für Verwandte und Freunde – und natürlich auch als Wachstumsparadies, sobald das neue Leben einzieht.

Das zweite Schlafzimmer nimmt das unterschiedliche Grauton‑Grün des Wohnzimmers auf und berührt damit die weichsten und empfindlichsten Stellen unserer Seele. In Kombination mit seidigen Bettwäschen werden die Grenzen zwischen Objekten und deren Konturen noch weiter verwischt, während gleichzeitig eine natürliche, authentische Atmosphäre entsteht.

Rosa besitzt für Mädchen eine unwiderstehliche Magie: Der Kopfteil‑Hintergrund harmoniert mit der rotvioletten Fernsehwand, und großflächige rauchrosa Wände treffen auf ziegelrote Vorhänge sowie eine Walnuss‑Kommode – alles zusammen schafft eine traumhaft sanfte Atmosphäre, in die man sich sofort verliebt.

Für das Hauptschlafzimmer, das höchste Ansprüche an Komfort stellt, scheinen zu viele Farben fast schon als Übergriff zu gelten.

Der offene Ess‑Koch‑Bereich ermöglicht eine funktionale Zusammenarbeit ohne Einschränkungen; fröhliches Lachen findet hier ungehindert statt. Die makellos weißen, jazzigen Wandfliesen setzen sich nahtlos bis zur Bartheke im Essbereich fort, sodass köstliche Speisen hier perfekt präsentiert werden.

Das Badezimmer verliebt sich nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in jene diagonal verlegten Bodenfliesen, die die Einheit von Wand und Boden aufbrechen und sich langsam in die Ferne hinziehen.

Das Restaurant durchbricht die herkömmliche räumliche Abgrenzung von Ess- und Küchenbereichen; das großzügige Ambiente schafft zudem unauffällig eine einladende Kommunikationsatmosphäre für die Familie.

Damit endet unsere Vorstellung des nordisch inspirierten Gesamtdesigns für das ganze Haus. Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hinterlassen Sie gerne im Kommentarbereich eine Nachricht an BOSNIE‑Redakteurin!



