Dieses Projekt präsentiert ein ganzheitliches Wohnungsdesign im Stil des mittelalterlichen, künstlerischen Charmes. Begleiten Sie BOSNIE‑Redakteurin nun bei der Besichtigung dieses Entwurfs!
Highlights der Eingangshalle: An der rechten Wand beim Betreten ist eine offene Regalwand mit Klappdeckel‑Schranktüren angebracht – beides in schwebender Bauweise. Die freigelassenen Mittelbereiche dienen zur Aufbewahrung von Kleinigkeiten wie dekorativen Vasen und Büchern, wodurch die Raumästhetik besonders reichhaltig wirkt. Der Kontrast aus naturbelassenem Holz und reinem Weiß unterstreicht die innere Schönheit des zeitlosen, antiken Stils.

Wohn‑ und Essbereich sind zu einer offenen, integrierten Raumaufteilung verschmolzen. Um das hervorragende Tageslicht nicht zu beeinträchtigen, wurde die TV‑Wand mit großflächigen weißen Schranktüren gestaltet, was den Raum optisch vergrößert; der große Flachbildfernseher ist nahtlos in diese Lösung eingebaut und sorgt für Ordnung und Übersicht. Im unteren, offenen Bereich wurde ein Nebelkamin installiert, der zusammen mit dem warmen Nussbaumton eine facettenreiche, spannungsreiche Fassade entstehen lässt – teilweise verborgen, teilweise offen.


Das Wohnzimmer verfügt über zwei Lichtquellen; graue Vorhänge und weiße Gardinen sorgen dafür, dass das Raumlicht nicht zu grell wirkt. Die räumliche Trennung zwischen Balkon und Sofa erzeugt einen spielerischen Effekt aus Realität und Illusion, sodass sich Licht und Schatten hier besonders lebendig und faszinierend bewegen.

Entlang des Fensters wurde eine maßgefertigte Sideboard‑Küchenzeile angefertigt, deren Eckbereich als Insel weitergeführt ist. Der Höhenunterschied zwischen dem massiven Holztisch und der Arbeitsplatte bietet genau genug Platz für Schienensteckdosen – schlicht, klar und dennoch modern. Das fünf‑Plätze‑Essset reicht locker für die Bedürfnisse einer Familie; die klassisch geformten cremefarbenen Esszimmerstühle stehen in harmonischem Dialog mit der seidigen Hängeleuchte darüber – sanfte, geschwungene Linien zeichnen ein Bild von entspannter, geselliger Lebensfreude.
Zwischen Wohnzimmer und Essbereich wurde auf eine raumteilende Trennwand verzichtet, wodurch die Möglichkeiten für Begegnungen und Kommunikation innerhalb der Familie deutlich erweitert werden. Vom Sofa aus blickt man direkt ins Esszimmer – köstliche Gerichte, edle Getränke und Blumensträuße: jeder Moment des Alltags erscheint hier besonders berührend.

Vom Essbereich aus gelangt man direkt in die Küche; eine geradlinige Arbeitsabfolge erhöht die praktische Nutzbarkeit des Hauses und verbindet die einzelnen Räume nahtlos miteinander. Bodenbeläge in Ess- und Küchenbereich wurden farblich voneinander abgesetzt: im Küchenbereich liegt durchgängig ein heller, rutschfester Fliesenboden, der sauber und großzügig wirkt.

Im Schlafzimmer wurde an der Seite eine ähnliche Aufbewahrungslösung wie im Eingangsbereich realisiert; die nussbaumfarbene Oberfläche setzt sich im gesamten Raum fort, während der untere Bereich frei bleibt, damit der Saugroboter problemlos hindurchfahren kann. Eine schwebende Decke birgt die Lichtleisten unauffällig im Inneren – elegant und hochwertig. In der Mitte hängt eine kreative Wolkendecke; ihre unregelmäßige Form und der kalte Metallton neutralisieren die warmen Farbtöne des Raumes und verleihen ihm eine außergewöhnlich charakteristische Ausstrahlung.

Im Kinderzimmer dominiert eine braune Farbpalette; der weich gepolsterte Kopfteil des Bettes ist mit samtigem Bezug versehen, sodass sich das Kind beim Vorlesen vor dem Einschlafen bequem anlehnen kann.

Die Decke wurde leicht gewölbt gestaltet; neben dem Fenster sind oberflächenmontierte Röhrenleuchten angebracht, die auch nachts für ausreichend helles Licht sorgen. Entlang der Wand wurde ein langer, schwebender Schreibtisch maßgefertigt, um dem Kind eine möglichst komfortable Lernumgebung zu bieten.

Im Badezimmer wurden eine Doppelwaschtischplatte sowie ein Spiegelschrank installiert, wodurch der vertikale Raum optimal genutzt wird und zwei Personen gleichzeitig ihre Morgenroutine erledigen können, ohne sich eingeengt zu fühlen. Da das Hauptschlafzimmer ein dunkles Zimmer ist, wirkt es leicht bedrückend und beengt; hier wurde daher durchgängig helle Fliesen verlegt, sodass der kleine Raum größer und luftiger erscheint.

Damit sind wir mit den Beispielen für ein ganzheitliches Wohnungsdesign im Stil des Art‑Deco‑ und Mid‑Century‑Designs am Ende angelangt. Wenn Ihnen diese Ideen gefallen haben, hinterlassen Sie doch gerne im Kommentarbereich eine Nachricht an die BOSNIE‑Redaktion!

