Dieses Projekt stellt ein nordisch inspiriertes Gesamtdesign für das gesamte Haus vor. Begleiten Sie uns nun bei einem Blick auf dieses Beispiel!
Eingangsbereich
Eine Seite umschließt den Eingangsbereich mit satten, klaren Tönen und definiert durch die Farbgebung des Bodenmaterials unauffällig die Beziehung zwischen Innen und Außen; der Schritt verlangsamt sich unbewusst an dieser Stelle, sodass Staub und Schmutz kaum ins Innere gelangen. Die Wandverkleidung aus sanft geschliffener, warmem Massivholz folgt dem Verlauf und setzt sich fort bis hin zur Schranktür – so wird die Eingangssäule im Hintergrund zurückgenommen und eine ruhige, gerade Fassade entsteht. Zwischen horizontaler und vertikaler Ausrichtung bewahrt dies die gegenseitige Ordnung und Einheit des öffentlichen Raums.

Esszimmer/Küchendesign
Dem klaren Tageslicht entgegen, erhält das schlichte Schrankmöbel einen frischen Seeblau-Ton; zusammen mit schrägen Linien entsteht ein architektonisches Symbol, das durch seine schlichte Gestaltung eine leichte, verspielte Atmosphäre verbreitet. Gleichzeitig wird durch Rückzug ein praktischer Ablagebereich geschaffen, ergänzt durch Lochplatten, die zusätzliche Abstellmöglichkeiten bieten – so finden Arbeitsausweise und Schlüssel des Ehepaars jeweils zu zweit ihren Platz.

Entlang der bergförmigen Kontur wird der Essbereich eingerahmt: Ein leichtes Eichenholztisch setzt sich harmonisch mit einer kunstvoll angeordneten Eichenfrucht-Hängeleuchte ab und bringt die natürliche Atmosphäre bereits im Detail zum Ausdruck. Anschließend folgt eine wandseitige Geräteschrankkonstruktion, deren reine Farbpalette perfekt mit den weißen Küchengeräten harmoniert. Hängende Metallregale sorgen für eine ordentliche Aufbewahrung von Reiseandenken und lassen schöne Erinnerungen stets präsent bleiben.

Wohnzimmer
Ein rauchiges Eichenparkett spiegelt sich in den klaren, weißen Ziegeln wider und markiert unauffällig die Grenzen des offenen Raumes. Durch die Kombination von hellen und dunklen Farbtönen entsteht eine warme, ruhige Grundstimmung, die den vom Herrn des Hauses sorgfältig ausgewählten leuchtend orangefarbenen Ledersofa besonders hervorhebt und ihn klar im Mittelpunkt des Raumes positioniert – als dezente Abgrenzung zwischen Wohnzimmer und Mehrzweckraum.

Mehrzweckraum
Die Hausherrin, die selbst in der Kreativwirtschaft tätig ist, legt besonderen Wert auf handwerkliche Künste und wünscht sich auch zu Hause einen Ort, an dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen kann. Anstatt auf die übliche Methode zu setzen, direkt Lochplatten oder eine schwarze Tafelwand anzubringen, integriert der Designer ein komplexes Konzept: Ein Element wird gleichzeitig in zwei Materialien eingebunden, um vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Flur
Die sanften Holzschiebetüren werden vollständig an beiden Seiten verschoben, sodass das Tageslicht entlang des Flurs bis in die hintersten Winkel des Raumes strömt und jeden dunklen Winkel sofort erhellt. Kombiniert mit schlichten, sanften Holztönen wird der Blick zusätzlich erwärmt. Wenn die Türen geschlossen sind, übernimmt die Außenseite ebenfalls das Lochplatten-Material: Hier werden Ablageflächen angebracht und kleine Hasenfiguren platziert – ein verspielter Akzent, der zugleich mit einer gegenüberliegenden Bilderschiene harmoniert und so während des Vorbeigehens eine kunstvolle, galerieähnliche Atmosphäre entstehen lässt.

Hauptschlafzimmer
Die sanfte, ruhige Schlafumgebung verdankt sich dem zarten, makellosen Farbton vor dem Bett, der an ein Baby erinnert. Am unteren Rand der Wand wurde eine leicht graue Nuance aufgetragen, die gemeinsam mit der gegenüberliegenden, rustikal gestalteten Sichtbetonoptik eine warme, süße, aber nicht überladene Atmosphäre schafft. Selbst die Vorhänge tragen denselben zarten Rosatönung, sodass eine klare, reine Ausstrahlung sofort spürbar wird.

Kinderzimmer
Schon zu Beginn des Gesprächs wurde deutlich, dass das Ehepaar plant, Nachwuchs zu bekommen. Daher wurden zukünftige Lebenssituationen vorausgedacht und das Kinderzimmer entsprechend den Perspektiven und psychologischen Bedürfnissen des Kindes konzipiert. Durch eine bewusste Freiraumgestaltung bleibt der Raum äußerst flexibel und ermöglicht es, sich je nach Tageszeit unterschiedlich zu nutzen.

Damit sind wir am Ende unserer Vorstellung der Gesamtdesign‑Beispiele im nordischen Stil angelangt. Wenn Ihnen diese Ideen gefallen haben, hinterlassen Sie uns gerne im Kommentarbereich Ihre Anregungen!



