Ganzhaus‑Design‑Beispiel | Verschiedene Bedeutungen verschmelzen – ein durchgängiger Raum
Wohnwissen · 2023.08.03

Ganzhaus‑Design‑Beispiel | Verschiedene Bedeutungen verschmelzen – ein durchgängiger Raum

Dieses Projekt präsentiert ein modernes, schlichtes Ganzhaus‑Design, in dem unterschiedliche Sinnhaftigkeiten sich zu einem homogenen Raum verbinden. Als Träger der Ausdrucksweise übermittelt der Raum die Haltung und den Charakter der Bewohner: Intensive, robuste sowie sanfte, reine Qualitäten fließen wechselseitig im Gesamtraum ineinander über. Begleiten Sie uns nun bei einem Blick auf dieses Konzept! Das Design ist eine vielschichtige Synthese: Die Wechselwirkung zwischen Räumen, die Verzahnung von Objekten und Raum sowie die Kombination verschiedener Materialien und Elemente – all dies führt in dieser facettenreichen Konzeption immer wieder zu jenem augenblicklichen Gefühl der perfekten Übereinstimmung. In diesem Moment liegt die Begeisterung. Dabei wird nicht allein an die ursprüngliche Aufteilung der funktionalen Bereiche des Gebäudes gebunden…

Dieses Projekt präsentiert ein modernes, schlichtes Gesamtkonzept für die gesamte Wohnung, in dem unterschiedliche Stile miteinander verschmelzen und ein durchgängiger, nahtloser Raum entsteht. Als Träger der Ausdrucksweise vermittelt der Raum die Haltung und den Charakter der Bewohner: kräftige, robuste sowie sanfte, reine Qualitäten fließen harmonisch im gesamten Raum ineinander über. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf dieses Beispiel werfen!

Das Design ist eine vielschichtige Synthese: Die räumliche Resonanz zwischen einzelnen Bereichen, die Integration von Objekten in den Raum sowie deren sorgfältige Kombination – all dies führt in dieser facettenreichen Konzeption oft zu einem plötzlichen, erfreulichen Moment der Übereinstimmung. In diesem Augenblick liegt die Begeisterung. Ohne sich auf die ursprünglichen Funktionszonen des Gebäudes zu beschränken, werden vorhandene, umgestaltbare Elemente genutzt, um eine maximale Wechselwirkung zwischen den Räumen zu erreichen: So wird die ursprüngliche Position der Eingangstür verändert, wodurch der innere Vorraum abgetrennt, die Raumnutzung transparenter und der Wohn‑/Essbereich fließender gestaltet wird. Das Design ist spannend; Wände wirken wie Linien auf dem Papier – innerhalb klarer Grenzen lassen sich geschickt Strukturen skizzieren, die das Raumarrangement formen: Die Küche wird ordentlich gegliedert, ihre Arbeitsabläufe optimiert, die Wand hinter dem Fernseher verlängert und die Bewegungsflüsse im Hauptschlafzimmer sinnvoll angepasst.

Die Gestaltungselemente bleiben frei im Raum, ohne feste Zuordnungen: Der Raum verfügt über keine starren Eigenschaften und integriert beispielsweise den Lesebereich im Wohnzimmer; die freistehenden Regale erweitern die Funktionalität und verfeinern das Raumgefühl. Durch gekonnte, solide Gestaltungselemente entsteht ein multidimensionaler Raumeindruck: Im Inneren scheint der Raum nie knapp zu werden, und selbst die unauffälligen, ganz persönlichen Stimmungen finden ihren Ausdruck.

Der Raum spricht Botschaften aus – die eigene Lebensform, die Farben und Formen eines jeden Gegenstands drücken sich mehr oder weniger tiefgreifend aus. Der Bücherregal ist ein konkretes Beispiel: Es fügt sich nahtlos in den Raum ein und steht im Einklang mit den dekorativen Schränken im gleichen Bereich sowie mit der Tischfläche im Essbereich – alle Elemente ergänzen sich wechselseitig.

Diese Eigenschaft wird im vorliegenden Entwurf maximal zur Geltung gebracht: Die nussbraune Tischplatte, die blauen Akzente an Stühlen und Teppich sowie die farbliche Abstimmung untereinander ziehen sich durch die verschiedenen Zonen hindurch und lassen den Raum ohne spürbare Unterbrechungen wirken.

Ein zartes, karamellfarbenes Freizeitkissen, grau‑violette Vorhänge und ein beige‑farbener Ledersofa mildern die Raumtextur auf vielfältige, nuancierte Weise; stilvoll und behaglich – doch auch die eckigen, markanten Details dürfen nicht fehlen. Im Laufe des Lebens werden manche Kanten abgerundet, doch im Leben sollte man niemals völlig verblassen. So bringen die hochwertigen, glänzenden Türfronten der Garderobe im Eingangsbereich sowie der Lounge im Essbereich einen Hauch von Kraft und Festigkeit in den Raum.

Wo es Ausdruck gibt, braucht es auch Zurückhaltung – eine bewusste Selbstbeherrschung, die sich an die jeweiligen räumlichen Anforderungen anpasst. Anders als im Schlafzimmer, wo farbliche Sprünge und kontrastreiche Kombinationen dominieren, präsentiert sich der Arbeitsbereich mit einer durchgängigen, grau‑holzfarbenen Einheit aus Schreibtisch und Regalen, die den Raum bestimmt und ihm in der Hektik des Alltags einen Ort zum Innehalten schafft – eine kurze Pause, die dem besseren Fortschritt dient.

Damit ist unser Beitrag zu diesem modernen, schlichten Wohnungsdesign abgeschlossen. Wenn Ihnen das gefällt, hinterlassen Sie uns gern einen Kommentar!

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